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Der Evangelische Hochschulbeirat der Evangelischen Kirche in Deutschland stellt ein Papier vor, in dem er aktuelle Entwicklungen der Studienreform aufgreift und an den Bildungsauftrag der Hochschulen erinnert. Dem akademischen Studium komme dabei eine umfassendere Rolle zu, als lediglich für den Arbeitsmarkt zu qualifizieren: „Lehre steht gewiss auch im Dienst der Berufsqualifikation; sie darf aber nicht auf die Ausbildung für die Erwartungen des Arbeitsmarktes reduziert werden. Bildung dient der Entwicklung von Menschen im Sinne einer Professionalität, die zur Verantwortung in Beruf und Gesellschaft befähigt und eine Kompetenz zur individuellen Lebensgestaltung einschließt.“
» Papier des Evangelischen Hochschulbeirats
Quelle: Forum Kritische Pädagogik vom 20.11.2009
Die Hochschulpolitik entdeckt mehr und mehr die universitäre Lehre. Dabei ist es bemerkenswert, dass man sich oft auf didaktische Methoden oder Hilfsmittel konzentriert, dabei aber nicht bedenkt, wie die Lehre im Gesamtsystem der Universität situiert werden soll. Überlegungen zur Zukunft der Lehre vor dem Hintergrund der großen Tradition der Universität.
» zum Artikel bei academics
Quelle: academics.de vom 16.11.2009
Die Präsidentin der HRK unterstützt die Studierenden in ihren Forderungen zur deutlichen Nachbesserung der Studiensituation. Sie weist darauf hin, dass die in der Bologna-Reform benannte studierendenzentrierte Lehre eine Aufstockung der finanziellen Mittel für die Lehre zwingend notwendig macht. Einen Weg aus der schwierigen Situation sieht die Präsidentin in einem „offenen Dialog in den Hochschulen und in den Foren der HRK. Es gibt unbestritten an etlichen Stellen Nachbesserungsbedarf bei der Studienreform. Das sollten alle Beteiligten gemeinsam angehen.”
» mehr Informationen
Quelle: HRK vom 13.11.2009
Der Präsident des DHV fordert: “Nur durch massives Gegensteuern kann das weitgehend verspielte Vertrauen in den Bologna-Prozess zurückgewonnen und können die richtigen, bislang aber deutlich verfehlten Ziele wie mehr Mobilität, bessere Vergleichbarkeit der Abschlüsse oder Senkung der Studienabbrecherquote verwirklicht werden.”
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Quelle: DHV vom 13.10.2009
Olaf Winkel, Professor für Public Management an der Berliner Hochschule für Wirtschaft und Recht, hat ein System entwickelt, mit dem er die Lehre an deutschen Hochschulen verbessern und das Prinzip der Zeitsparkasse ins Positive wenden will. »Mit diesem System können wir Quantität in Qualität verwandeln, wir bekommen mehr Wettbewerb an den Hochschulen und mehr Gerechtigkeit unter den Dozenten«, sagt Winkel.
» zum vollständigen Artikel bei academics Quelle: academics vom 14.05.2009
Zur weiteren Stärkung des wissenschaftlichen Nachwuchses in Deutschland richtet die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) 14 neue Graduiertenkollegs ein. Die neuen Graduiertenkollegs bieten Doktorandinnen und Doktoranden die Chance, in einem strukturierten Forschungs- und Qualifizierungsprogramm auf hohem fachlichem Niveau und unter hervorragenden Bedingungen zu promovieren. » zum vollständigen Artikel der DFG
Auch die fakultätsübergreifende Potsdam Graduate School (PoGS), hat sich als Ziel gesetzt die Promotionsbedingungen an der Universität Potsdam durch transparente Verfahren und eine intensivere fachliche sowie überfachliche Betreuung in ihrer Qualität zu verbessern, den Wissenschaftsstandort zu stärken und diesen für Nachwuchskräfte aus dem In- und Ausland attraktiver zu machen. Die PoGS ist seit März 2009 zentrale wissenschaftliche Einrichtung der Universität Potsdam. » zum vollständigen Artikel der PoGS
Quelle: DFG, PoGS vom 12.05.2009
Die Behauptung der zentralen Rolle der Universität für die Forschung ist nicht isoliert zu betrachten. Sie ist verbunden mit den Fragen der Qualitätsmessung, des Leistungsvergleichs im Wettbewerb (Rankings) und der Frage nach der Einheit von Forschung und Lehre. »Der Zusammenhang erklärt sich vor dem Hintergrund des steten Flusses der Generationen ganz von selbst. Forschung, die sich der nachfolgenden Generation nicht im Wege der Lehre mitteilt, fällt dem Vergessen anheim, und Lehre, die meint, ohne Forschung auskommen zu können, verfehlt ihren eigentlichen Sinn, forschendes Nachdenken zu erzeugen.
» zum vollständigen Artikel bei academics Quelle: academics vom 05.05.2009
Eine CHE-Studie belegt Erfolg des Hochschulpakts I. Die Wissenschaftsminister haben sich auf ihrer vorgestrigen Sondersitzung auf den Hochschulpakt II geeinigt, ebenso wurden die Fortführung der Exzellenzinitiative und der Pakt für Forschung und Innovation vereinbart. Nun müssen im Juni noch die Ministerpräsidenten die Vereinbarungen beschließen. Vor dieser abschließenden Entscheidung über den Hochschulpakt II hat das CHE Centrum für Hochschulentwicklung eine »Halbzeitbilanz« zum bereits wirksamen Hochschulpakt I vorgelegt. Die CHE-Studie belegt den Erfolg der Bund-Länder-Vereinbarung zur Steigerung der Studienanfängerzahlen in den Jahren 2007 und 2008 mit konkreten Zahlen. Zugleich gibt sie wesentliche Hinweise für erforderliche Nachbesserungen…
vom 28.04.2009
An der Universität Tübingen kann man beobachten, was die neuen Bachelorstudenten von jenen Kommilitonen unterscheidet, die noch nach dem alten System studieren. » zum Artikel
vom 23.04.2009
Den Ars legendi-Preis 2009 erhält der Medieninformatiker Prof. Dr. Oliver Vornberger von der Universität Osnabrück. Mit dem Preis zeichnen der Stifterverband und die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) zum dritten Mal herausragende Leistungen in der Hochschullehre aus. Die Jury würdigte sein Engagement, Studierende beim eigenständigen Lernen zu unterstützen und sie auch über den Abschluss hinaus in den Beruf zu begleiten. Die multimedialen Werkzeuge, die er dafür entwickelt hat, finden weit über seine Hochschule hinaus Beachtung und Anwendung… » mehr Informationen
vom 21.04.2009
Hochschulen wollen attraktiv für ausländische Studenten sein. Das Problem: Sie können es nicht beweisen. Kaum ein Ranking misst die Qualität der Lehre im internationalen Vergleich. Der Bedarf ist groß. » zum Artikel
vom 10.04.2009
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